Lange Nacht der Wissenschaften 2009

Gruppenaufteilung

Film Fotostrecke Präsentationen Briefkasten PHM
Sandra Ola Arno Toni Fiona
Anna Bianca Mascha Anja Arno
Anja Iva Iva
Sahsa

Ziele der "Ausstellung"

Ziele der einzelnen Gruppen

Film:

Fotostrecke:

Präsentationen:

Briefkasten:

PHM:


Programmhefte

Für die Programmhefte ist es noch wichtig ein Bild zu haben… Ich habe nicht so richtig ne Ahnung :(
Vorschläge? Bitte bis Donnerstag zu mir… Wär super!
ed.xmg|buar.acnaib#ed.xmg|buar.acnaib — schau mal unter "Foto".

Eine gute Vorlage, um zu sehen wie das Programmheft aussehen soll, ist das Programmheft des letzten Jahres :)
http://www.fu-berlin.de/veranstaltungen/langenacht/

Der Titel unserer Veranstalung lautet nun: Geschichte ist öffentlich - Das Gedenkjahr 2009
Doof?? Hoffentlich nicht…

Dazu müsste halt das Bild passen…

Wenn der Teaser-Rext und alles fertig ist, schicke ich das natürlich rum!

LG Bianca

Link zur "Langen Nacht der Wissenschaften" 2008:

http://www.fu-berlin.de/veranstaltungen/langenacht/index.html

Offizielle Page:

http://www.langenachtderwissenschaften.de/

Thema:

Ich fände es gut, wenn wir den Raum zu einem Thema gestalten und nicht 'nur' den ganzen Studiengang vorstellen. Wir könnten uns z.B. auf ’89 konzentrieren, unsere Rezensionen vorstellen (/Werbung machen :)) und von da aus verschiedene Aktionen starten. (FW)

-> Welches Thema nehmen wird denn nun? 1989? Erinnerungen an Wirtschaftswunder, Luftbrücke, 1968 etc.? Ich glaube, alles andere hängt dann vom Thema ab. Falls es 89 wird, wäre ich dafür, das Referat "Wiedervereinigung" als Grundlage zu verwenden. (Frage an die Referatsgruppe: wollt ihr das machen? Ihr würdet dann quasi die Experten sein.) (CFH)
-> Ich könnte z. B. mein Referatsthema vorstellen, und zwar der Projekt um die Errichtung des Denkmals für Freiheit und Einheit. Dieser Projekt ist immer noch im Laufen, ganz aktuell, vielleicht gibt es bis dahin konkrete Vorschläge, wie das Denkmal aussehen soll. Ich kann auch mein PowerPoint bearbeiten, mit mehreren Fotos und verwenden. Ich finde, das wurde gut einerseits zu Jubiläumsjahr 2009 passen, andererseits zu der aktuellen Erinnerungslandschaft der Bundesrepublik. Und ich kann auch ansprechen, in wieweit junge Menschen am Projekt beteiligt sind. (IA)
-> Ich finde 1989 grundsätzlich gut, aber fast schon übertrieben. Es wird Juni sein, ob alle dann nicht längst vom Thema „satt“ werden? Ich hätte nichts dagegen unser langes Referat zu verwenden. :-) Vielleicht könnte man die Ergebnisse von unserer „Zeitungsredaktion“ vorstellen? Diesen Vergleich? Eine andere Frage wäre, ob wir nicht einen Leitgedanken für unseren Abend dort hätten? Wie so ein Motto, aber nicht themenbezogen? Was sagt Ihr dazu? Beispielweise kritisches Geschichtsbewusstsein in der Gesellschaft, oder etwas anderes? (OB)

"Ausstellung" zum "Super-Gedenkjahr 2009" mit Stationen (Bild + Text + Quelle + Interaktiv) zu allem möglichen, von Mauerfall bis Kanninchenzüchter -> Dazu vielleicht essayhaft die Frage: "Warum gedenken wir?", "Wozu Jubiläen?", Erinnerugspolitik/-kultur in Deutschland/der BRD (GK="hierhin hab ich den Beitrag eher gemeint, als in die Methodik")

GESCHICHTE, DIE WIR ERZÄHLEN WOLLEN

- Es wäre gut, eine zu haben ;-) Mein Vorschlag wäre: , wir gehen etwas provokativ auf das Gedenk-, Erinnerungs- bzw. Geschichtsjahr 2009, indem wir uns kurz vorstellen, aber wirklich kurz (schaut bitte unter "MULTIPERSPEKTIVITÄT")! Da hätten wir schon eine gewisse "POLYPHONIE". Dann eine kurze Vorstellung von PHM. Und dann gehen wir auf mediale Angebote für 2009 ein. Gerne auch spielerisch! Das wäre mein grober Plan. (OM)

MULTIPERSPEKTIVITÄT

- Ich beobachte seit einigen Tagen die Diskussion und ich finde es toll, dass Ihr so viele Ideen habt. Allerdings müssen wir aufpassen, dass das Ganze nicht TRIVIAL wird. Geschichte PUBLIKUMSTAUGLICH zu machen ist natürlich wichtig, aber wir sollen es etwas ausbalancieren. Zur Vorstellung im Film hätte ich die Idee, dass wir am Anfang unsere Geschichten vorstellen. Zum Beispiel "… Jahre Schorse, … Jahre Fiona" und dann "… Monate Public History" Das kann man auch in Form von Collagen machen, die an der Wand hängen. Da könnte man die Geschichten unserer Werdegänge erzählen und es gäbe eine Anspielung auf das Geschichtsjahr. (OM)

  • Eine sehr gute Idee (!), wenn man sich wirklich auf das Thema Geschichte/n konzentriert und keinen vollständigen Werdegang draus macht. Idee dazu: Z.B. könnte man darstellen, wie man selbst an das Thema kam (und wird dabei z.B. vorm Technikmuseum etc gefilmt oder mit Anne-Frank-Buch/ Schindlers-Liste-Video in der Hand-wie auch immer), dann was man vorher studiert/gemacht hat (mit Fotos/ Filmkulisse), in welche Ausstellungen/Museen man jetzt so geht - und welches Geschichtsthema mich heut interessiert oder wie ich Geschichte machen möchte (da findet man bestimmt auch interessante Kulissen!). Also 3-4 Fragen, die von jedem dazu beantwortet werden müssen. Die kann man ja im Film dann nacheinander bringen, dass man quasi immer unterschiedliche Leute hat, die über ihre Kindheit/erste Berührung mit Geschichte sprechen + dann nächster Themenbereich. (SB)

-> Würde viel zu lang dauern denke ich (GK)
-> Ich geh natürlich davon aus, dass man bei Interviews nur 20-30% (höchstens) des Materials verwenden kann. Man muss es dann eben knackig zusammenschneiden. Dann kann man natürlich noch überlegen, was sonst noch reinkommt. (SB)

- Ich finde übrigens, dass wir auf diese Art und Weise schon mal einen tollen Übergang hätten. - thematisch einfach zum Thema "GESCHICHTSJAHR 2009". Wir zeigen zuerst unsere "Laufbahnen", so wie heutzutage die Laufbahn von VW dargestellt wird. Das wäre schon etwas provokativ, zugleich hätten wir aber mehrere Perspektiven in unserer Erzählung (so verschieden wie wir alle sind) und das würde der Zuschauer auch gleich merken. Dann sagen wir "10 (oder so) Monate PH" und dann haben wir einen schönen Übergang in andere Geschichten. Ich finde, dass 1989 zu kurz kommt. Vielleicht sollten wir lieber zeigen wie sich die Öffentlichkeit mit dem Geschichtsjahr, mit den vielen Jahrestagen auseinandersetzt????? Das könnte man dann wirklich lustig darstellen. Ohne dass man etwas trivialisiert! Und es muss nicht unbedingt ein Film sein, es geht einfach um eine Linie in dem, was wir darstellen / sagen wollen. (OM)

- Übrigens: Die Art und Weise wie man mit Geschichte in diesem Jahr umgeht ist viel spannender als die Geschichte selbst! (OM)
- sehe ich genauso! Wie machen wir aber darauf aufmerksam? Welche Möglichkeiten geben wir, dass die Besucher für diese Wahrnehmung sensibilisiert werden? (GK)

Vorschläge:

  • Interaktive Elemente einbauen (z.B. könnten die Besucher einen kurzen Text zu dem Ausstellungsthema eintippen – „Was fällt Ihnen in einem Satz zum Thema 1989 ein?“, oder „Wo waren Sie am 9. Oktober 1989?“ – und die Texte könnte man dann auf eine Wand projizieren, o.ä. und dann „kompetent“ kommentiert werden. (FW)
  • Nachstellung der Zeit/ des Jahres (wie bei Schmidt & Pocher :)) (FW)
  • Power Point Präsentationen die an der Wand laufen und das ganze multimedial untermalen (BR)

o Dazu noch den Film über PH jede halbe Stunde (OB)

  • Jede volle Stunde Vorträge zum Thema xyz… (BR)
  • Noch ein weiterer Vorschlag: Am Rande eine Erinnerungsumfrage oder Geschichtswahrnehmungs-Umfrage durchführen!!! z.B.: Thema: "So viel Geschichte war nie." Wenige aber intelligente Fragen (A6 Format) über z.B. allgem. den letzten Besuch einer Gedenkstätte, Geschichtsausstellung, historischen Roman/ Fachbuch etc., letzte Geschichts-Fernsehdoku, usw. und speziell bis hin zu welches Thema scheint ihnen über- bzw. unterrepräsentiert. Nach 10 Jahren LNdW geben die Antworten bestimmt einen feinen (vielleicht nicht sehr repräsentativen) Überblick über die persönlichen Wahrnehmungen des Publikums preis, der dann selber präsentiert werden kann. Das wäre auf lange Sicht schon interessant - ist aber auch sehr viel Arbeit. Sprich, man müsste es jedes Jahr machen. (TG)
  • Ich finde den Vorschlag mit der Umfrage sehr gut, und wäre auch dabei. Es wird nicht schaden sozialwissenschaftliche Elemente einzubauen. Dabei würde ich eher für Geschichtswahrnehmungssachen plädieren, oder sogar noch weiteren Schritt wagen – vielleicht können wir die Fragen so konzipieren, dass wir die Besucher selbst über ihre Wahrnehmung bewusst machen? (OB)
  • pädagogische Angebote(-wenn man es so nennen will) zu regelmäßigen Terminen: jede Nolte-Themengruppe überlegt sich, auf welche Weise sie ihr Thema mit den Besuchern umsetzen will: Film+Diskussion, Rollenspiel, Quellenreichung+Diskussion…etc., das wäre interaktiv, man muss inhaltlich nichts neu machen + jeder wäre gleichermaßen involviert + wir könnten ein umfangreiches Themenangebot anbieten und die Leute aktiv einbinden. Das kann man nicht nur zu den Nolte-Themen, sondern auch zu der Mini-Ausstellung (wenn wir sie machen) konzipieren. Ich denke, dass kann man auch mit ganz wenigen Mitteln interessant machen - hauptsache, man regt ein bischen zum diskutieren an. Man müsste sich da in einer Extraecke platzieren, um etwas Ruhe zu haben, aber machbar wäre es! (SB)
  • Public-History-Archiv: Alle Interaktionen könnte man wiederum mit dem Einverständnis der Besucher auch aufzeichen und hätte perspektivisch noch mehr Material für ein späteres Archiv. Dies müssten wir dann auch so thematisieren -a´la Wirken Sie mit an der Geschichte des Studiengangs- Wie wird Geschichte GEMACHT? (Tun es auch die Besucher oder nur wir, die "Profis"?) und außerdem: "Nutzen" von Geschichte/ Warum brauchen wir Geschichte/ Wer braucht welche Geschichte? (SB)
  • Abschlussdiskussion Aus der Diskussion ums Archiv ergeben sich weitere für eine Abschlussdiskussion: Bedeutung von Zeitzeugen, Historikern, Medien, Wahrnehmung und Wünsche der Rezipienten …. Da ist die Frage, ob wir gleich eine Diskussionsrunde a´la Maischberger aufmachen- mit den Besuchern als Zuschauer, die mitdiskutieren sollen: 1 Moderator mit z.B. Herr Nolte, Frau Gundermann vs. 2 Leute von uns (die möglicherweise die Gegenpositionen einnehmen müßten, damits interessanter wird z.B. sich in Rezipienten reindenken: Das DDR-Museum is aber super- warum denn nicht? o.ä.- einfach etwas provokant sein). (SB)

-> Expertendiskussion grundsätzlich interessant, ABER: ausschließlich mit Beteiligten des Studiengangs und geschauspielerten Provokateuren? nee, lass mal… bzw. das musst du genauer erklären (GK)
-> Ok, ich geh vermutlich auch davon aus, dass einige unserer Positionen konträr zu denen der Dozenten sind- weil wir ja alle so interdisziplinär sind. Schauspielern würde ich hier nicht - eher vorher ausloten, wer da zusammengehen könnte bzw. nicht. Muss aber nich sein - einfach Brainstorming zum Mitentwickeln (SB).

Frage von Calle:

- Was genau wollt ihr denn zu 89 vorstellen? Unsere Vorschau aus dem Seminar ist bis dahin vielleicht etwas veraltet und bietet nur beschränktes Unterhaltungspotential. Und ein neues Konzept zu dem Thema ist spannend, aber auch mit viel Arbeit verbunden. Schaffen wir das denn? Der Vorteil ist natürlich, dass das Thema durch das Jubiläum eine größere Aufmerksamkeit auf sich ziehen dürfte.

- Ansonsten wäre eine Option, die Referate zur Erinnerungsgeschichte zu verwerten. Da müsste man natürlich auch noch einmal überlegen, wie man das Ganze publikumsgerecht aufpeppt. Die Ideen mit der Projektionswand (Was verbinden Sie mit dem Wirtschaftswunder etc.) und den Playmobilmännchen lassen sich hier ja auch umsetzen. Was meint ihr?
ich denke, dass das eine sehr gute Möglichkeit wäre. Zu Verwerten wären aber nur mnimale schnipsel der Referate. Basisideen, evtl. kritische/provokative Positionen und nich die Vorträge in ihrer ganzen ermüdenden Kausalität (GK)

- PS: Hat eigentlich irgendjemand noch alte Playmobil/Lego-Männchen zuhause im Keller rumstehen?
-> Also ich hab noch eine angemessene Anzahl von Lego-Figuren im Keller. Die sind zwar winziger als die Playmobil-Kollegen, aber is sicher auch akzeptabel. (AL)
-> Lego/Legomännchen hab ich auch noch tonnenweise auf dem Dachboden meiner Eltern (und Duplo-Steine/Duplomännchen, die sind ein bissl größer)… Hätte auch noch alte Gebäude meiner Modelleisenbahn (Langsam wirds peinlich…) (BR)
-> Aber ganz im Ernst… Ich finde es sehr schwer eine für den Betrachter wiedererkennbare historische Situation nachzubauen. Aber grundsätzlich finde ich die Idee gut! (BR)
-> Wenn man bekannte Bilder nimmt, z.B. jubelnde Leute auf der Mauer oder das klassische Luftbrücken-Bild, ist es schon möglich. Natürlich bleibt immer die Frage, wer es am Ende macht. (CFH)
-> Hier!!! Ich!!! Ich!!! Ich möcht das gern machen!!! Das wird lustig ;D Aber nich alleine ;( Wer macht mit? (AL)
Ich glaube auch, dass sich bekannte Szenarien sehr gut darstellen lassen. Die zwei schon genannten sind dafür ein gutes Beispiel. Wenn wir dies realisieren sollten, helfe ich da gern. (TG)

Film:

- Zur Rundmail von Oleksandra: Ich fände es schön, wenn sich nicht nur ein paar damit beschäftigen würden, sondern das ein Gemeinschaftsprojekt unseres Studiengangs wird. Also würde ich vorschlagen, dass wir das nach den Ferien angehen, wenn alle präsent sind. (Ideen und die technischen Fragen können natürlich solange trotzdem gesammelt und geklärt werden.) (FW)
• Ich meinte auf keinen Fall, dass es sich nur ein paar damit beschäftigen, sondern habe eher eine Befürchtung, dass es für die anderen nicht so spannend wird, bzw. vielleicht reicht uns dann Zeit/Kraft nicht für alles? Ich bin nach wie vor sehr gespannt auf Ideen von allen! Wegen jetzt anfangen: ich weiß, dass so ein Film, auch ein kurzer viel zeit und Kraft in Anspruch nimmt. Ich würde deswegen sehr gern sammeln, und während Ferien nachdenken, damit wir im April mit allem starten konnten, bis Mitte-Ende Mai fertig mit Verfilmung wären, und dann noch einen Monat Zeit fürs Schneiden, Musik legen, usw. hätten. (OB)

- Ich finde die Idee auch super!!! Das gibt uns zusätzlich die Möglichkeit, uns selbständig (daher sicher auch aufwendiger) Medienkompetenzen in Sachen Film anzueignen. Das gibt es sicher auch so viel zu tun, dass alle von uns eine Beschäftigung finden könnten. Ob das zum obligatorischen Projekt für alle werden sollte, müsste man mal sehen. Mit Arbeiten etc. sind ja viele von uns so eingespannt, dass es zeitlich etwas eng werden könnte. (AL)

- Gestern war ich bei so einer Preisverleihung für historische Projekte, und habe dort 5 (nicht ganz tolle) kurze Projektbeschreibunsfilme gesehen. Mein Fazit nach dem Abend: in unserem PH Film darf nicht so viel rumgesessen und rumerzählt werden; es soll Bewegung und interaktives rein; auch Fotos können rein; es können auch unsere Ergebnisse einbezogen werden; und meiner Meinung nach braucht der Film auch einen Leitgedanken. Ich würde fast schon sagen, es wäre gut, wenn wir den Film allgemein über PH machen, und unseren Studiengang da einbeziehen. Das gibt uns sehr viele Möglichkeiten: wir können zum Bespiel wiederum Berlin und unser Gedenkjahr einbeziehen, Interviews mit Leuten auf der Straße führen, usw. Wir, Profs, Campus, Dahlem, FU wären auch dabei, aber nicht der Hauptpunkt. Was sagt Ihr? Oder ist es zu ambitiös? Und was denkt Ihr, brauchen wir englische Untertitel? (OB)

—Um mich auch einmal miteinzubringen :-P : der Film könnte doch einfach so heißen, wie das PH-Plakat: PH- Geschichte ist öffentlich. Ich fänd‘es sehr gut, wenn wir, so wie OB geschireben hat, wen wir viel mit Interviews arbeiten. Interviews ("Was bedeutet Geschichte für Sie?", "Wo ist ihr Lieblings-Geschichtsort"? o.ä.) Das könnte man dann mit schnellen Wechseln schneiden und dann am Ende, wenn eine bunte Collage von Meinungen erstellt und gezeigt wurde, einfach nur einblenden "PH- Geschichte ist öffentlich!" Ab Herbst in Berlin…. und dann unsere Bilder wie von Sträflingen mit so einem Schild vor (Name, Alter, Studiengang..) einblenden. Also eher so eine Art ’witzig-spritzige' Zusammenstellung :-) (oder ist das zuuu freakig?)
Ich weiß nicht, ob so eine Art "Vorstellungsfilm" ansonsten nicht wahnsinnig langweilig wird???

—> Das mit "Sträflingen" wäre eher etwas heftig und peinlich und keine "witzig-spritzige" Zusammenstellung…..

(AKL): Kritik ist prima, aber wo ist das Kürzel??? Ich meinte das auch nicht so, dass wir in schwarz-weiß-gestreiften Anzügen uns wie Verbrecher vor die Kamera stellen, sondern eher so wie "Überzeugungstäter", also ein "Steckbrief" filmisch umgesetzt! Außerdem: einfache Medienregel: provozieren bringt auf jeden Fall ersteinmal eins: Aufmerksamkeit. Das heißt doch nicht, dass wir uns damit unwissenschaftlich machen, aber das zu konservativ zu gestalten verhindert doch genau das, was wir als PH`s eigentlich schaffen sollen : Den Brückenschlag zwischen Wissenschaft UND Öffentlichkeit!!!

-> Ich bin mit AKL einverstanden. Und kann mir das auch sehr gut vorstellen, mit Schildchen! Das wird nicht unbedingt wie "Häftlinge" aussehen, aber auf jeden Fall interessant. Man könnte zum Beispiel Name, …Jahr und …Monate Public History auf dem Rücken einbringen (auf dem T-Shirt), und dann das Gesicht zeigen, oder umgekehrt. oder vermischen. Es ist nicht freeky! Und dann gleich dazu: ich finde (sorry, da ich das nicht oben schreibe, die Filmdiskussion ist ja hier :-)) 3-4 Fragen für uns alle sind zu viel! Das wird, erfahrungsgemäß, für die nicht zur Gruppe gehörende nicht so interessant, finde ich. Der Film ist doch über PH, und die Geschichtswahrnehmung. Mein Vorschlag als Leitgedanken wäre immer noch einen Schnitt der gesellschaftlichen Geschichtswahrnehmung zu machen, heutige Situation, in diesem Gedenkjahr, aber nicht bewerten, nur festhalten. Einen Leitgedanken brauchen wir unbedingt, habt Ihr noch andere Vorschläge? (OB)

-> Die Interviews könnte man auch (aber nicht nur) auf den schönen Plätzen in der Stadt machen, die mit Geschichte zu tun haben (aber nicht auf populärsten). Gestern war ich zufällig im Treptower Park, und konnte endlich das sowjetische Mahnmal sehen - Leute, wie hässlich aber auch interessant das Teil ist! (Achtung Kriegsjahre: 1941-1945 - wink an die internationale Ansätze der Geschichtswahrnehmung). Ich sage nicht unbedingt, man muss dort filmen, aber man könnte es sich überlegen…allgemein könnte man nicht nur im öffentlichen Raum bleiben, sondern auch in die Arbeitsräume gehen, oder in private (KfZ-Werkstätten in S-Bahn-Bögen (nähe Tiergarten)?? oder auch zu freekig??) Und auf jeden Fall mit verschiedenen Generationen sprechen. (OB)

-> Frage: wollen wir irgendwelche Doku in den Film einbauen? Habt Ihr Ideen, welche? Das dürfen wir - müssten nur fragen, und die auch im Abspann nicht vergessen. (OB)

-> Also ich kann mir trotzdem nicht vorstellen, was das mit den Häftlingen soll? Wenn es um soundsoviele Jahre PersonX geht - was soll das mit den Sträflingsanzügen bedeuten? Was soll es denn provozieren? Wir die "Gefangenen der Geschichte"? Der Medien? Unseres Studiengangs? Das muss schon alles hinterfragt werden. Nicht einfach nur der Provokation wegen machen. Mit Fragen zu uns - was mich an Geschichte interessiert oder whatever ist möglicherweise nicht so weit entfernt von den Interessen Außenstehender - schonmal eine Verbindung zu den "allgemeinen Geschichtswahrnehmungen"? Von mir aus müssen es auch nich so viele Fragen sein. Aber erfahrungsgemäß braucht man schon etwas Material, damit es z.B. nicht zu gekünstelt wirkt - man muss eben eine Auswahl treffen und es gut zusammenschneiden (und bloß nicht linear). Gern auch mit Interviews und Filmmaterial zu Orten in Berlin-perfekt. Die Idee mit der Leitfrage ist auf jeden Fall sinnvoll! (SB)

-> um der unnötig aufgeblasenen 'Häftlings-Diskussion' mal ein Ende zu setzen: Das war lediglich ein Vorschlag bezüglich der filmischen Umsetzung: Kurzes, schnelles Einblenden unserer Fotos, wie Schnappschüsse, schnelle Schnitte. Sicherlich als Technik bekannt!
Viel wichtiger ist doch zunächst einmal der Inhalt! Wie wäre es denn, wenn wir eine konkrete Fragestellung wie: Was bedeutet Ereignis XY für Sie? Man könnte das Intro des Filmes so gestalten, dass man unterschiedliche 'Sehenswürdigkeiten', die mit unserem gewählten Ereignis in Verbindung stehen, abfilmt und dann die oben stehende Frage als Interviews gestaltet. Vorteil: Thematisch ist alles miteinander durch das Thema verbunden. Durch die Interviews entsteht ein buntes Mosaik verschiedenster Erinnerungen und wenn wir evtl. danach noch auf die spezielle Darstellung des Ereignisses (evtl. Kontroversen) eingehen, dann kommen wir automatisch zu den unterschiedlichen Nuancen der "Erinnerung"! (AKL)

Zu den Themenvorschlägen:

Ich finde die Vorschläge und Ideen (auch zum Film) sehr gut, denke aber man müsste es perspektivisch gesehen, personenbezogener machen, damit sich auch jeder für SEIN Thema verantwortlich fühlt. Z. B. eine Filmgruppe, eine Lego/Gestaltungsgruppe, Inhaltsgruppen für Interaktionen etc.,…..

Gibt es eigentlich schon jemand, der ein Konzept ausformuliert? Ich bin da leider nicht auf dem neuesten Stand ;) (SB)
—> Ich glaube Bianca wollte das in die Hand nehmen?!

Ich denke auch es ist unbedingt notwendig hier ein bisschen Struktur reinzubringen. Wir verstricken uns schon wieder in Details, obwohl sich noch nicht einmal auf ein Thema geeinigt wurde.
Außerdem dürfen wir niemanden mit den Inhalten erschlagen und müssen bedenken, dass auch alles umzusetzen ist. Wie lang soll denn so ein Film überhaupt sein? Sicher keine 17 Einzelinterviews lang, in denen noch nichts zum Studiengang an sich dargestellt wurde. Wie viele "Exponate", Texte, etc. sollen in der "Ausstellung" vorhanden sein? Was denken wir wie lange sich die Menschen überhaupt bei uns aufhalten? Wie schaffen wir es in dieser begrenzten Zeit, die Leute zum bleiben zu bewegen und dann auch noch supi dupi wissenschaftliche Inhalte fern aller Trivialität1 zu vermitteln.
Kurz: *WAS IST DAS ZIEL VON DEM PROJEKT?*
Wenn wir wissen, was wir erreichen wollen, ist es denke ich einfacher weiterzuarbeiten.
Erst ne Ausstellung hinklatschen und dann schauen, was die Museumspädagogen draus machen… das is Praxis. Schlechte Praxis.
Also, was soll geschehen:

  • 1. zum Erinnern animieren
  • 2. auf Besonderheiten der Erinnerung hinweisen?
  • 3. kritischen Umgang mit Erinnerungspolitik fördern?
  • 4. Selbstdarstellung?
  • 5. Auf Grenzen und Perspektiven der eigenen Erinnerung aufmerksam machen?
  • 6. Das Bewusstsein für die Ubiquität der Geschichte öffnen?
  • 7. alles

(GK)

-> Sehr guter Input! was nutzt uns zu wissen, wie wir den Gang in unserem Auto umschalten, wenn wir nicht wissen, wohin wir eigentlich fahren? Wo kommen wir dann an? Ich bin auch deswegen sehr und sehr dafür sich mal festzulegen. Von den von Georg genannten Punkten sprechen mich am meinsten der 2. und der 3. an. Der Film sollte meiner Meinung nach 10-12, max. 15 Minuten sein. (OB)

Bin auch der Meinung, dass wir uns nicht in Details verlieren sollten, jetzt noch nicht. Wir sollten davon ausgehen, dass die Besucher 1. keine Ahnung von "Aspekte der Erinnerung…" haben, 2. max. 10-15 min. Zeit haben (hier zählt der erste Eindruck, sprich: Bilderflut, Textflut, überhaupt Inputchaos ist kontraproduktiv) und 3. einen Überblick über Studium, Inhalte und Aktuelle Bezüge dessen kennen lernen möchten (m.E, erst hier Vertiefungsebenen anbieten). Es sollte doch das Ziel sein Interessierten einen Überblick zu geben und den Experten unter den Interessierten weiterführende Informationen und Quellen zu präsentieren und das anhand von Beispielen.
Die Videoidee finde ich auch gut, würde es aber nicht zu sehr personalisiert durch Interviews bereichern, sondern eher Bilder sprechen lassen, Zitate und Schlagwörter einblenden etc. (15 min. Film sind m.M. zu viel, knackige 8-10 min höchsten, und das ist schon Arbeit für mnd. nen Monat). Wenn ich mich jetzt festlegen müsste und dazu die GK Stichpunkte zur Auswahl hätte, wären es die Punkte 2 und 5 (als zusammengehöriger Themenschwerpunkt) 6 als ein Unterpunkt dessen (alles am Bsp. 1989) und Punkt 4 als Extrathema die mich als Besucher ansprechen würden. (TG)

Ich denke auch, die Umsetzungsfrage steht hier im Vordergrund. Es haben sich ja auch schon einige Leute zu dem geäußert, was sie gern machen würden. Also wäre es vielleicht sinnvoll, sich nach einer Leitfrage/Thema (von mir aus auch nur zu 1989) zu den spezifischen Gruppen zusammenzufinden und produktiv weiterarbeiten.
Ich denke, dass es bei so einer Nacht hauptsächlich um Selbstdarstellung (4.) geht - mit dem was wir machen und wie stellen wir uns aber automatisch selbst dar. Deswegen bin ich für die vorgeschlagenen Punkte 2 und 5 - eventuell 3. Die eigene Wahrnehmung von Geschichte/n zu hinterfragen oder sich darüber bewusst zu werden (auch im Sinne von Hierarchien/ Bewertungen zu erkennen) wäre mir das wichtigste! (SB)

Ich seh es ähnlich wie TG: Erstens: die Besucher dürfen nicht überfordert werden, auch zeitlich nicht. Sie sollen schließlich erstmal zu uns gelockt werden. Zweitens: eine Darstellung unseres Studiengangs sollte im Mittelpunkt stehen, z.B. durch den Film. Drittens: Wenn wir 2. und 5. zusammenfügen, um anhand eines Beispiels die öffentlichen Erinnerungsmuster bzw. die der Zuschauer zu analysieren, ist das doch schon ein guter Einblick in unser erstes Semester. (CFH)

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